Am 07. Februar 2026 wurde die Berufsbildende Schule BBS II in Göttingen zum Treffpunkt für junge Technikbegeisterte: Der Regionalwettbewerb der FIRST LEGO League brachte 20 Teams mit rund 115 Schülerinnen und Schülern im Alter von 6 bis 16 Jahren zusammen. Veranstaltet wurde der ganztägige Wettbewerb von den Robotikfreunden Göttingen e. V., organisiert vom HAWK-Team um Robert Koslowski und gesponsert durch Novelis.
Tüfteln, Teamarbeit und Spannung auf dem Spielfeld
Unter dem diesjährigen Motto „Unearthed“ beschäftigten sich die Teams mit der Erforschung der Vergangenheit, archäologischen Fragestellungen und Ideen für die Zukunft. In der League Challenge traten 12 Teams mit selbstgebauten und programmierten Robotern gegeneinander an. Jede Runde begann lautstark mit dem gemeinsamen Countdown „Drei, zwei, eins – Lego“, bevor die Roboter auf Zeit Aufgaben auf den Spielfeldern lösten.
Die jüngeren Teilnehmenden der League Explore präsentierten ihre Ergebnisse, Modelle und Ideen vor einer Jury. Teamnamen wie „Buddelbots“, „Maulwürfe“, „Achim-Explorer“ oder „HGS-Superstars“ zeigten dabei viel Kreativität. Bis zum Schluss wurde in kleinen Gruppen konzentriert gebaut, getestet und verbessert.
Begeisterung für MINT-Fächer
Ziel der FIRST LEGO League war es, Kinder und Jugendliche spielerisch für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Neben technischen Fähigkeiten standen Teamarbeit, Kommunikation und Präsentation im Mittelpunkt. Zum Abschluss wurden alle Teams auf der Bühne der BBS II geehrt und erhielten Urkunden und Medaillen.
Großes Interesse am Rahmenprogramm
Ab dem Mittag zog das begleitende Rahmenprogramm zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Zu sehen waren unter anderem ein Roboterhund, ein selbst konstruierter Elektro-Rennwagen, Experimente aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Bereichen sowie Mitmachangebote zum Staunen und Ausprobieren. Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Göttingen und der Region machten Technik und Wissenschaft greifbar.
Auch Bürgermeisterin Onyeka Oshionwu zeigte sich beeindruckt vom Wettbewerb und betonte die Bedeutung der FIRST LEGO League als Einstieg in Technik und Teamarbeit. Die BBS II stellte ihre Räumlichkeiten bewusst zur Verfügung, um junge Menschen früh für technische Bildung zu sensibilisieren.
Unterstützung aus Wirtschaft und Wissenschaft
Unterstützt wurde der Wettbewerb unter anderem von Novelis, die als Sponsor die Teilnahmegebühren, Spielfelder, Team-Shirts und das Mittagessen übernahmen. Weitere Partner waren das Kreismedienzentrum, das MINTmobil sowie zahlreiche Akteure aus Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft.
Für die nächste Runde qualifizierten sich die Teams der Göttinger Gymnasien Felix-Klein und Theodor-Heuss. Sie treten am 01. März 2026 in Braunschweig beim Qualifikationswettbewerb für das Deutschlandfinale an.
Der Regionalwettbewerb in Göttingen zeigte eindrucksvoll, wie gemeinsames Engagement von Schule, Ehrenamt, Wirtschaft und Wissenschaft dazu beitragen kann, junge Menschen nachhaltig für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern.
Sieger des Gesamtwettbewerbs im Überblick
- FKG Robo, Felix-Klein-Gymnasium Göttingen
- THG Robo-Titans, Theodor-Heuss-Gymnasium Göttingen
- Mayo Robben, IGS Einbeck
Platz 1 & 2 (FKG & THG) haben sich damit weiter qualifiziert zu den Deutschen Semifinals am 1. März in Braunschweig
Außerdem wurde zusätzlich folgende Pokale in den einzelnen Kategorien des Wettbewerbs verliehen:
Forschung
- Mayo Robben, IGS Einbeck
Roboter-Design
- THG Robo-Titans, Theodor-Heuss-Gymnasium Göttingen
Robot-Game
- HG-LegoRob, Hainberg Gymnasium Göttingen
Grundwerte
- Lingemann Legends, Johann Georg Lingemann Gymnasium, Heilbad Heiligenstadt
Coaching
- Claudia Mettge, Coach der Harzer Lego Rockets, Werner-von-Siemens Gymnasium Bad Harzburg
Fotos von: Stefan Kirchhoff, Helge Schneemann, Harald Schmidt













